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Projekte


Hier finden Sie eine Übersicht der Projekte des studentischen Innovationslabors.

Sommersemester 2018

Assistenzrobotik in Pflegeheimen

Modul "Kollaborative Robotik" in Zusammenarbeit mit der C&S GmbH

Bedingt durch den demographischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel im Bereich der Pflege, wird aktuell zunehmend an Robotersystemen geforscht, welche die Arbeit der Pflegekräfte erleichtern, sowie komplementäre Aufgaben erfüllen sollen. Als langjähriger Dienstleister für Software im Bereich der Pflege interessiert sich auch die Firma C&S für den Einsatz solcher neuartigen Robotersysteme in Pflegeheimen, sowie im häuslichen Umfeld. Im Innovationslabor für Kollaborative Robotik an der Universität Augsburg sollen Studenten in enger Zusammenarbeit mit dem Innovationspartner des Sommersemesters 2018 neuartige Interaktionskonzepte erarbeiten und in einer prototypischen Implementierung auf ihre Einsatzfähigkeit prüfen. Ausgangspunkt ist das vorgegebene Anwendungsszenario in dem eine Person zu einem bestimmten Raum geführt werden soll. Hiervon ausgehend werden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden C&S, sowie Interessenten aus dem Bereich der Pflege, weitere Use-Cases identifiziert und konzipiert. Das vorgegebene Szenario hat den Vorteil, dass es einfach in den Räumlichkeiten der Universität erprobt und angewendet werden kann, sowie ferner eine für die Studenten eindeutig greifbare Anwendung darstellt. Die identifizierten Anwendungsfälle sollen jeweils in Form von unabhängigen Fähigkeiten implementiert werden, welche mit Hilfe von Parametersätzen einfach an andere Umgebungen angepasst werden können. Dies erleichtert den Umzug des Assistenzroboters aus dem Universitätsgebäude in das Pflegeheim, indem lediglich andere Karten und Parameter geladen werden müssen, während die Implementierung der konkreten Fähigkeiten unverändert bleibt.

Wintersemester 2017/18

Visualisierung einer Roboterzelle mit Mixed-Reality

Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit der Xitaso GmbH

Dieses Projekt zeigt auf, ob und inwieweit Mixed-Reality (MR) in der Mensch-Roboter-Kollaboration Verwendung finden kann. In diesem Zusammenhang wurde eine Holo-Lens der Fa. Microsoft genutzt, um eine Roboterzelle zu visualisieren. Für diese MR-Brille wurde eine Anwendung erstellt, um verschiedene Szenarien zu analysieren. Dadurch können wichtige Erkenntnisse gesammelt werden bzgl. der Stärken bzw. Schwächen von Mixed-Reality - und insbesondere auch der HoloLens - für den Anwendungsbereich der Robotik.

Roboter ärgere dich nicht

Modul "Kollaborative Robotik" in Zusammenarbeit mit der KUKA AG

Als Anwendung wurde in Zusammenarbeit mit der KUKA AG das Spiel „Mensch ärger dich nicht“ ausgewählt. Dabei soll eine Partie zwischen einem Roboter und einem oder mehreren Menschen ausgetragen werden. Die Entwicklung dieser Anwendung erfordert einerseits die Beachtung aktueller Sicherheitsnormen (ISO TS 15066, DIN EN ISO 10218-2) in Bezug auf maximale Geschwindigkeiten, maximale Kräfte und die Auswertung sicherheitsgerichteter Sensorik zum Schutz von Menschen im Arbeitsbereich des Roboters. Zum anderen müssen neuartige Interaktionsmechanismen entworfen werden, um ein immersives und ansprechendes Spielerlebnis für den Benutzer zu erzeugen. Von großer Bedeutung hierbei sind erwartungskonforme und angenehme Bewegungen des Roboters, welche andererseits aber auch eine gewisse „Emotionalität“ als Reaktion auf das aktuelle Spielgeschehen ausdrücken sollen. Diese Interaktion soll auch durch die Anzeige eines Avatars unterstützt werden, dessen konkrete Gestaltung den Studierenden überlassen werden soll um eine mögliche Einflussnahme auf die Gestaltung durch Vorgabe konkreter Beispiele oder Anweisungen auszuschließen.