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Gastvortrag von Stefan Rinderle von Payback


Am Donnerstag, den 29.10., hält Stefan Rinderle ab 17:15 Uhr einen Vortrag in der Ringvorlesung des Elitestudiengangs Software Engineering. Der Vortrag findet in Raum 1057N statt. Herr Rinderle ist Absolvent des Elitestudiengangs Software Engineering und jetzt bei Payback in der Softwareentwicklung tätig.

Der Vortrag hat zwei Teile:
1. Teil: Agile Softwareentwicklung bei Payback Payback ist mit über 27 Millionen aktiven Kunden das größte und bekannteste Loyalty-Programm in Deutschland. Seit März 2000 sammeln unsere Kunden bei einer Vielzahl von Partnern Punkte und können diese wieder einlösen -  dabei werden täglich ca. 3 Millionen Transaktionen verarbeitet. Gerade durch neue Kanäle wie Mobile oder Online werden neue Features immer schneller benötigt und das Entwicklungsteam steht vor neuen Herausforderungen. Vor 2 Jahren konnte ein neues Release nur alle 3 Monate in Betrieb genommen werden, nun sind es 4 Wochen. Was zuerst vielleicht trivial klingt ist durchaus komplex in der Umsetzung. Der Erfahrungsbericht zeigt die nötigen Veränderungen innerhalb der Organisation und der Teams um dieses Ziel zu erreichen.

2. Teil: Kontinuierliche Architekturanalyse mit SonarQube in 3D Kurze Releasezyklen erfordern ein hohes Maß an Automatisierung. Dies gilt vor allem auch für die statische Analyse von Quellcode und dem Management der Regeln und Kriterien. SonarQube schließt hier eine entscheidende Lücke durch die Integration in den Continous Delivery Prozess. Die Ergebnisse der Analysen helfen allen Projektbeteiligten die Qualität der gelieferten Software zu überwachen und zu steuern.

Damit auch große und komplexe Softwaresysteme einfach und übersichtlich erscheinen werden auf Basis der Analyse-Ergebnisse verschiedene Visualisierungen eingesetzt. Dadurch können Risiken schnell identifiziert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

Der praktische Einsatz der Plattform SonarQube wird den Teilnehmern am Beispiel des Open-Source Plugins SoftVis3D näher gebracht. Es fördert eine kontinuierliche Analyse während des Entwicklungsprozesses mit zwei Ansichten in 3D. In der Darstellung als "Codecity" werden die Gebäude auf Basis von zwei frei wählbaren Metriken breiter und höher. Dies erlaubt eine schelle und intuitive Identifikation von Risiken innerhalb des Quellcodes. Die Visualisierung von Abhängigkeiten zwischen Klassen und Komponenten in 3D bringt die wahre Architektur des Systems zum Vorschein. Lassen Sie sich überraschen!

Zum Vortrag sind alle herzlich eingeladen.

message of 12.10.2015